Reimer Boy Eilers
Reimer Boy Eilers (Foto: Dörte Harjes © honorarfreier Abdruck gestattet)

Reimer Boy Eilers verlebte seine Kindheit in den fünfziger und sechziger Jahren auf Helgoland mit einem Onkel als Haifischer und einem Großvater als Leuchtturmwärter. Später promovierte er in den Wirtschaftswissenschaften. Seine Schwerpunkte sind Reiseliteratur, Lyrik (besonders in Verbindung mit beschrifteten Objekten) und der Roman. Reportagen und Essays u.a. in Mare und Stern und Beiträge in zahlreichen Anthologien.

1984 wurde er auf der Frankfurter Buchmesse für das beste Debüt ausgezeichnet. Danach erhielt er u.a. 1993 den Förderpreis der Hansestadt Hamburg und 2003 ein Reisestipendium des Auswärtigen Amtes nach Chile und Argentinien.

Seit 2011 ist Reimer Boy Eilers Autor des Verlags Expeditionen, der neue Werke ebenso wie die Backlist als E-Books publiziert. Im Print (P-Book) veröffentlichte er zuletzt „Das neue Tor zur Welt. Vierzig Jahre Container im Hamburger Hafen“ (Mare Verlag) und 2015 den Reiseroman „Die schlimmste Küste der Welt. Von Chiloé zur Magellanstraße“ (Verlag Reisebuch.de, Eutin).

Neu: „Goethe, Glück und Helgoland“ (Erzählungen) sowie „Ebenholz und schwarze Tränen. Yakub Singer ermittelt“ (Krimi), beide im Kadera Verlag, Norderstedt.

Mehr Infos: http://www.eilers.in/

Aktuelle Projekte

Zur Zeit arbeitet Reimer Boy Eilers an einem Mittelalter-Krimi, der auf Helgoland spielt (wo sonst?). Des weiteren letzter Schliff an einem langjährigen Romanprojekt, geplanter Umfang rund 1.000 Seiten, über die Siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Ein Dutzend junge Leute – alle zwischen zwanzig und dreißig – treffen in wechselnden Konstellationen wie in einem Reigen aufeinander. Was sie eint, ist die Auseinandersetzung mit den Vätern und Tätern und die Suche nach einer politischen Heimat jenseits von Nationalismus und westlichem Imperialismus. Damit einher gehen sexuelle Befreiung und der Ruf nach Gleichberechtigung der Geschlechter im Gefolge der Achtundsechziger und der Flower-Power-Bewegung. Die Lügen und Ausflüchte des Wiederaufbaus werden überwunden. Nur allzu alt sollte man dabei nicht werden. Denn es heißt: „Trau keinem über Dreißig.“